Arbeitsplatzrechner Einrichten
Konfiguration der Datenbank
Um einer Workstation den Speicherort der Datenbank (lokal oder auf einem Netzwerkserver) mitzuteilen, müssen Sie zunächst auf jedem Gerät, auf dem QGIS/TWW ausgeführt wird (Client), einige Dateien erstellen. Dies ist auf dem Server selbst nicht erforderlich.
Diese Anweisungen sind abhängig vom Betriebssystem.
Windows pg_service
Erstellen Sie ein neues Verzeichnis indem Sie die Konfigurationen ablegen möchten (z.B. ein neues Verzeichnis pgconfig` in ihrem Stammverzeichnis). Diese Anleitung wird jeweils mit ``PGSYSCONFDIR darauf verweisen.
Setzen Sie die Umgebungsvariable PGSYSCONFDIR auf den Dateipfad von PGSYSCONFDIR.
Bemerkung
Suchen sie Umgebungsvariablen in den Windows Systemeinstellungen, dann klicken sie auf eine der folgenden Optionen, entweder für Benutzer- oder Systemvariablen:
Klicke Neu um eine neue Variable hinzuzufügen. Klicke eine bestehende Variable und dann auf Bearbeiten um den Variablennamen oder den Wert zu ändern. Klicke eine bestehende Variable und dann auf Löschen um die Variable zu entfernen.
Sie können die Umgebungsvariablen auch in QGIS kontrollieren: Menü Einstellungen –> Optionen... –> System Tab –> Umgebung
In diesem Verzeichnis werden zwei Dateien sein
pg_service.confpgpass(Um das Passwort nicht jedes Mal eingeben zu müssen)
Achtung
In Windows müssen Sie pg_service.conf im Unix Format speichern damit es funktioniert. Eine Möglichkeit dafür bietet Notepad++ im Menü Bearbeiten –> Format Zeilenende –> Konvertiere zu UNIX (LF) –> Sichern` .
Linux/macOS pg_service
Auf Unix Systemen (linux/macOS etc.) platzieren Sie die Dateien .pg_service.conf` und .pgpass in ihren home folder (üblicherweise``/home/[username]``). Beachten Sie den . am Anfang (<> Windows)!
Wenn QGIS die .pg_service.conf Datei nicht findet, muss die Umgebungsvariable PGSYSCONFDIR definiert werden:
In QGIS gehe zu Einstellungen > Optionen... > System Tab. Fast zuunterst gibt es Umgebung. Klicke Benutzerdefinierte umgebungsvariablen verwenden und klicke auf plus auf der rechten Seite. Füge PGSYSCONFDIR als Variable ein and den Wert (vermutlich /home/[username] siehe oben). Dann klicke OK unten rechts.
Nachdem Schliessen und erneuten Starten von QGIS, sollte der Eintrag PGSYSCONFDIR zuunterst im gleichen Fenster unter Aktuelle Umgebungsvariablen sichtbar sein. .. figure:: images/macEnvVarCheck.png
Auf allen Systemen
Schreiben Sie folgenden Text in die Datei pg_service.conf oder .pg_service.conf. Allenfalls müssen Sie diesen für Ihre Installation adaptieren.
[pg_tww]
host=localhost
port=5432
dbname=tww
user=twwuser
Um das Passwort auch auf dem System zu speichern können Sie die Datei pgpass benutzen.
localhost:5432:*:twwuser:password
Bemerkung
Falls die Datenbank nicht auf dem lokalen Rechner läuft muss in den Anweisungen oben jeweils localhost mit der Netzwerkadresse des Datenbankservers ersetzt werden.
Alternative: Passwort direkt in die Datei pg_service.conf (in Windows) / .pg_service.conf (in Unix) eintragen:
[pg_tww]
host=localhost
port=5432
dbname=tww
user=twwuser
password=***
QGIS installieren
Minimale Version 3.34.8
Wir empfehlen die Verwendung des aktuellsten master builds (unter Windows sind diese als qgis-dev verfügbar). Diese offerieren oft die beste Integration in Kombination mit TWW. Für die Windows Installation, lade den OSGeo4W Installer runter und wähle advanced Installation und installiere qgis-dev.
Installation des TWW Plugins
Plugin Voraussetzungen
Bitte prüfen Sie, ob die folgenden Python-Bibliotheken installiert sind
networkx >= 3.3
Sie können sie auf Debian-basierten Systemen installieren mit:
sudo pip install networkx
sudo apt-get install libqt4-sql-psql
Oder für Windows-Benutzer direkt in QGIS über die Python-Konsole mit:
import pip; pip.main(["install", "networkx"])
Plugin-Installation über das QGIS-Plugin-Menü:
QGIS öffnen
Gehen sie zu
ErweiterungenErweiterungen verwalten und installieren...EinstellungenAuch experimentelle Erweiterungen anzeigenaktivieren
Plugin aktivieren (siehe untenstehendes Bild)
Alle
TWW suchen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen daneben
TWW Plugin hinzufügen
Nach erfolgreicher Installation sollte die TWW-Werkzeugleiste angezeigt werden:
Konfiguration des Plugin
Erweiterungen - TEKSI Wastewater - Einstellungen
Im Administratorhandbuch finden Sie Informationen zum Aktivieren der INTERLIS Import-/Exportoptionen <https://teksi.github.io/wastewater/admin-guide/interlis-io/index.html#enable-admin-mode>.
TWW verwendet einen Datenhistorisierungsprozess. Das pg history viewer plugin ermöglicht es Ihnen, die vorgenommenen Änderungen zu sehen und einige von ihnen wiederzugeben.
Demodaten installieren
Siehe die aktuelle TMMT Documentation for a step by step help
Das Demo Projekt installieren
Siehe die aktuelle TMMT Documentation for a step by step help
Konfigurieren und laden Sie die QGS-Projektdatei und ihre Übersetzungen so herunter, dass sie zu Ihrer pg_config-Einstellung passt.
Wenn Sie die Dateien „teksi_wastewater_[Sprache].qm“ im selben Verzeichnis wie die Datei „teksi_wastewater.qgs“ belassen und QGIS mit einer dieser Sprachen starten, wird Ihr Projekt beim Start in diese Sprache übersetzt. Wenn Sie beispielsweise teksi_wastewater.qgs mit einer auf Deutsch eingestellten QGIS-Installation starten, wird das Projekt teksi_wastewater.qgs in Deutsch angezeigt.
Bemerkung
Sie müssen die Sprache in QGIS in den Einstellungen explizit festlegen. Wenn QGIS so konfiguriert ist, dass es die Systemsprache übernimmt, wird die TWW-Übersetzung nicht geladen.
Bemerkung
Beispielsweise müssen Sie die QM-Datei auf teksi_wastewater_de_CH.qm setzen, um sie an die Schweizer Regionaleinstellungen anzupassen. Dasselbe gilt für *_fr_CH in Französisch anstelle von nur *_fr.
Starte teksi_wastewater.qgs mit QGIS
Wenn Sie das Projekt speichern, wird die Sprache beibehalten und kann nicht mehr auf dieselbe Weise geändert werden.
Wenn Sie Datenherr sind: Die eigene OID in das Projekt eintragen
Wenn Sie Dateninhaber (Datenherr) sind, sollten Sie
Fügen Sie Ihre OID-Daten in die Tabelle tww_sys.oid_prefixes ein und setzen Sie sie mit einer INSERT-Anweisung auf „true”.
und setzen Sie die ungültige Organisation (und alle anderen) auf FALSE:
-- sample entry for myorganisation - you need to add an entry for your own organization
INSERT INTO tww_sys.oid_prefixes (prefix,organization,active) VALUES ('ch11h8mw','myorganisation',TRUE);
-- sample code to set Invalid organisation to FALSE
UPDATE tww_sys.oid_prefixes SET active=FALSE WHERE prefix='ch000000';
Bemerkung
Nur ein OID-Präfix sollte auf TRUE gesetzt werden!
Ein OID-Prefix kann bestellt werden bei https://www.interlis.ch/en/dienste/oid-bestellen
Bemerkung
Wenn sie mit verschiedenen Datenbank für verschiedene Gemeinden arbeiten, sollten sie unterschiedliche OID Prefixe für jede Datenbank benützen.
Mit mehreren Datenbank-Operaten arbeiten
Eine neue Database in pgAdmin erzeugen mit neuem Namen, z.B. communityA
Erstellen Sie ein neues Schema tww in dieser Datenbank (wählen Sie keinen anderen Namen, da alle Skripte mit dem Schemanamen tww arbeiten).
Weiter wie in 1.2 Initialisierung der Datenbank beschrieben.
Die
pg_service.conf- Datei anpassen
[pg_tww]
host=localhost
port=5432
dbname=tww
user=twwuser
[pg_communityA]
host=localhost
port=5432
dbname=communityA
user=twwuser
Suchen und ersetzen Sie in der Kopie von „tww_en.qgs“ alle „pg_tww“ durch „pg_communityA“.